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Tahini selbst machen: Diese Sesampaste passt zu fast allem

Passt zu fast allem: Tahini ist eine Sesampaste der arabischen Küche. Wusstest du, wie einfach du Tahini selbst machen kannst?

Tahini selbst machen: ein Glas Tahini mit Sesamsaat daneben.
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Die Sesampaste Tahini war lange nur aus der levantinischen Küche bekannt. Dort kommt sie unter anderem in der Hummus-Zubereitung zum Einsatz. Dabei ist sie so vielseitig und passt zu einer Vielzahl an Küchen. Wusstest du, dass du ganz einfach Tahini selbst machen kannst? Wie das geht, zeigen wir dir hier.

Tahini selbst machen ist ganz einfach

Ob süße oder deftige Speisen, als Brotaufstrich oder Zugabe zu Salatdressing: Tahini ist super. Die Sesampaste hat viele Verwendungsmöglichkeiten und lädt zum Experimentieren ein. Die Paste stammt ursprünglich aus der arabischen Küche und wird dort seit vielen Jahren zum Kochen, Würzen oder Naschen verwendet.

Auch du hast bestimmt schon mal Tahini gegessen. Die Sesampaste kommt beispielsweise in Hummus, Baba Ganoush oder in Gebäck jeglicher Art zum Einsatz. Auch in Supermärkten gibt es die Paste mittlerweile zu kaufen. Doch wusstest du, dass du ganz einfach Tahini selbst machen kannst? Dafür brauchst du nur eine Zutat und ein wenig Zeit.

Was sind die Vorteile davon, Tahini selbst zu machen? Davon gibt es einige. Zum einen ist es günstiger, ganzen Sesam zu kaufen als bereits verarbeitete Paste. Gleichzeitig hast du einen genauen Überblick darüber, was für Zutaten zu Einsatz kommen. Stabilisatoren oder Emulgatoren haben in deiner selbstgemachten Paste nichts zu suchen. Die Zubereitung ist zudem einfach: Röste einfach deinen Sesam an und mixe ihn dann in einer Küchenmaschine, bis sich eine feine Paste ergibt. Dabei solltest du immer wieder Pausen machen, um das Gerät nicht zu überlasten. Kratze in diesen einfach die Sesamreste vom Rand ab, damit das Ergebnis gleichmäßig wird.

Beim Tahini-Selbermachen hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du verwendest geschälten Sesam oder die ungeschälten Körner. Erstere ergeben eine weiße Paste, die etwas feiner ist, aber auch weniger Nährstoffe enthält. Die dunklere Version beinhaltet wesentlich mehr Vitamine, Nähr- und Ballaststoffe, schmeckt aber auch kräftiger. Was du lieber magst, ist dir überlassen!

Rezeptideen mit Tahini gefällig? Backe ein Tahini-Bananenbrot oder bereite eine Tantanmen-Ramen zu, denn auch in anderen Küchen kommt die Sesampaste zum Einsatz. Oder du bleibst klassisch bei Hummus, zum Beispiel diesem Spinat-Hummus. Noch nichts dabei? Dann frage unseren Koch-Bot um Hilfe.

Tahini selbst machen: ein Glas Tahini mit Sesamsaat daneben.

Tahini selbst machen

Nele
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Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 2 Gläser

Kochutensilien

  • 2 Einmachgläser à 250 ml

Zutaten
  

  • 500 g Sesam geschält oder ungeschält

Zubereitung
 

  • Röste den Sesam in einer Pfanne ohne Öl für etwa 10 Minuten an, bis er duftet und glänzt. Bewege die Pfanne dabei immer wieder, damit die Samen nicht anbrennen.
  • Fülle den Sesam in eine Küchenmaschine und püriere ihn für 20 Minuten, bis sich eine glatte, flüssige Masse bildet. Stelle dabei sicher, dass du zwischendurch Pausen machst, damit das Gerät nicht überhitzt. Schabe in diesen mit einem Gummilöffel die Ränder ab.
  • Fülle das fertige Tahini in sterilisierte Einmachgläser.