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Dieser Burger mit gebratenen Zwiebeln ist fast zu gut, um wahr zu sein

Fast zu lecker, um wahr zu sein: Oklahoma Onion Burger schmeckt einfach nur hervorragend und macht rundum glücklich.

Mehrere Oklahoma Onion Burger auf einem Holzbrett.
© stock.adobe.com/Brent Hofacker

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Wie macht man einen eh schon leckeren Burger noch besser? Ganz einfach, indem man ihn mit gebratenen Zwiebeln belegt. Diese sorgen nicht nur für Geschmack, sondern machen das Ganze auch noch schön saftig. Aus diesem Grund ist der Oklahoma Onion Burger ein absoluter Hit und zurecht ein Klassiker.

Oklahoma Onion Burger: Hamburger mir gebratenen Zwiebeln und Käse

Aus der Not entstehen manchmal die besten Rezepte. Dieser Oklahoma Onion Burger ist ein perfektes Beispiel dafür. Seine Geschichte reicht bis in die 1920er Jahre zurück. Dabei gibt es zwei Versionen. Entweder wurde er 1922 erfunden, während des Great Railroad Strike, einem USA-weiten Streik der Bahnarbeiter. Die Streikenden mussten trotz ihrer Arbeitsniederlegung versorgt werden und das am besten einfach und billig. Ein Hamburger-Restaurant in der Stadt El Reno hatte eine findige Idee: Rinderhackfleisch mit gegrillten Zwiebeln strecken. Zwiebeln waren günstiger als Fleisch und passten geschmacklich dennoch zusammen.

Eine andere Version datiert den Burger auf die Zeit nach der Weltwirtschaftskrise, der Great Depression 1929. Um Burger weiterhin für fünf Cent verkaufen zu können, streckten die Restaurantbesitzer die Pattys mit Zwiebeln. Deshalb laute ein Beiname des Burgers auch Depression Burger. Doch wo auch immer er seinen Ursprung haben mag, der Oklahoma Onion Burger kam gut an. Seit seiner Erfindung verbreitete er sich immer mehr und ist bis heute ein kulinarisches Aushängeschild des Staates.

So beliebt ist der Oklahoma Onion Burger, der auch Fried Onion Burger genannt wird, dass die Stadt El Reno jedes erste Maiwochenende den Fried Onion Burger Day feiert, den Tag des Burgers mit gerösteten Zwiebeln. Jährlich treffen sich für dieses Event rund 30.000 Menschen, um zuzuschauen, wie vor ihren Augen ein gigantischer Burger gebraten wird.

Du möchtest einen Bissen Geschichte probieren und verstehen, warum USA-weit Menschen begeistert in eine Kleinstadt in Oklahoma reisen? Dann folge unserem Rezept für einen Oklahoma Onion Burger und überzeuge dich selbst! Du wirst es nicht bereuen.

Mehr Burger-Rezepte gefällig? Mache dir einen Fried Chicken Burger, einen zünftigen Leberkäse-Burger oder genieße vegetarisch einen Falafel-Burger. Wenn du häufiger Burger essen möchtest, lohnt sich die Anschaffung eines Kontaktgrills 🛒.

Mehrere Oklahoma Onion Burger auf einem Holzbrett.

Oklahoma Onion Burger

Nele
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Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 4

Zutaten
  

  • 1 große Gemüsezwiebel
  • Salz
  • 500 g Rinderhack
  • Pfeffer
  • 1 EL Rapsöl
  • 4 Scheiben Cheddar
  • 4 Bürgerbrötchen
  • Senf
  • Gewürzgurken

Zubereitung
 

  • Schäle die Zwiebel und schneide sie in sehr dünne Ringe. Würze sie mit einer Prise Salz und lass sie kurz ziehen.
  • Forme das Rinderhack in vier gleich große Kugeln. Würze sie großzügig mit Salz und Pfeffer.
  • Erhitze eine große Pfanne auf hohe Hitze und gieße das Rapsöl hinein. Lege die Hackfleischkugel in die Pfanne und drücke sie mit einem Spatel flach. Verteile sofort eine großzügige Menge Zwiebeln darauf und drücke sie leicht in das Fleisch.
  • Brate die Burger ca. 2 Minuten, bis die Unterseite braun und knusprig ist. Wende sie nun vorsichtig, sodass die Zwiebeln nun unter dem Patty liegen. Brate weitere 1–2 Minuten und lege eine Scheibe Cheddar darauf, damit er schmilzt.
  • Halbiere die Burgerbrötchen und röste sie in einer separaten Pfanne oder im Ofen kurz an. Bestreiche die unteren Brötchenhälften mit Senf.
  • Lege die fertigen Patties mit den knusprigen Zwiebeln auf die Brötchen und belege sie mit Gewürzgurken. Setze die obere Brötchenhälfte darauf.

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